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Indien hat verschiedene Maßnahmen zur Erleichterung des Warenverkehrs umgesetzt

25. Februar 2021

Laut einem aktuellen WTO-Bericht hat Indien seit 2015 mehrere Maßnahmen zur Erleichterung des Handels umgesetzt, wie z.B. die Vereinfachung von Handelsprozessen und der Zollabfertigung für Importe und Exporte. So führte Indien digitale Systeme zur Erleichterung des Warenverkehrs ein, wie z. B. das Indian Customs Electronic Gateway (ICEGATE), das Single Window Interface for Facilitation of Trade (SWIFT), die Direct Port Delivery- und die Direct Port Entry-Einrichtungen sowie die verstärkte Nutzung des Risk Management Systems (RMS). Derzeit überprüft die in Genf ansässige WTO zum sechsten Mal die indische Handelspolitik und wird als Ergebnis ein Trade Policy Review (TPR) Dokument veröffentlichen. Das TPR ist von Bedeutung, um die nationale Handelspolitik eines jeden WTO-Mitglieds, in diesem Fall Indiens, zu überwachen und zu begutachten.

 

 

Bislang ist die WTO mit Indiens Fortschritten zufrieden, wie z.B. der Reduzierung der Anzahl der für den Handel erforderlichen Dokumente sowie der Automatisierung der Zollabfertigung für den Import und Export. Allerdings zeigte der Bericht auch, dass Indiens Handelspolitik seit der letzten Überprüfung im Jahr 2015 weitgehend unverändert geblieben ist. Zur Steuerung der Marktsituation setzt Indien auf handelspolitische Instrumente wie Zölle, Exportsteuern, definierte Mindestimportpreise sowie Import- und Exportbeschränkungen und -lizenzen. Als Ergebnis dieser Politik sind die Zollsätze und andere wirtschaftspolitische Maßnahmen häufigen Änderungen unterworfen, was zu Unsicherheiten bei den Händlern führt.

Im Hinblick auf die schnell wachsende Größe des indischen Marktes erwarten ausländische Handelspartner, sowohl führende Industrie- als auch Entwicklungsländer, eine stärkere Liberalisierung der derzeitigen indischen Handelspolitik, insbesondere im Bereich der Landwirtschaft. Es wurde gefordert, das Normensystem mit internationalen Standards zu harmonisieren sowie Antidumpingzölle und andere handelsbeschränkende Maßnahmen zu reduzieren. Zu diesem Zweck plant Indien, innerhalb des Jahres 2020 verpflichtende Produktzertifizierungen für weitere 150 Produkte einzuführen. Die zuständige Behörde, die den gesamten Prozess durchführt, wird das staatliche Bureau of Indian Standards (BIS) sein, die nationale Einrichtung für Industriestandards. Die Produktzertifizierung nach dem Bureau of Indian Standards (BIS) wurde im Juli 2013 eingeführt und soll Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit gegenüber Dritten garantieren.

Während diese Maßnahme zunächst Druck auf die Importeure ausüben könnte, ist sie auch eine Chance, den Umsatz zu steigern und die Marktpräsenz Ihres Unternehmens in Indien zu stärken. Wir unterstützen Sie gerne bei der BIS-Zertifizierung und stehen Ihnen auch für Fragen zur Verfügung. MPR International GmbH – India Certification bietet Ihnen ein Komplettpaket zur BIS-Zertifizierung, bei dem Sie optimal unterstützt werden.

Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.

Für direkte Fragen können Sie auch gerne unser Chat-Fenster in der unteren rechten Ecke benutzen. (Prüfen Sie Ihre Browser-Einstellungen, falls Sie das Chat-Fenster nicht sehen können).

Weitere Informationen über die BIS-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “BIS-Zertifizierung leichtgemacht“ finden.

MPR Author

About the author: Julian Busch is founder and Managing Director of MPR International GmbH
Publisher: MPR International GmbH

Tel.: +49 69 271 37 69 261

E-Mail: info@certification-india.com
Web: www.certification-india.com