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Indian Oil hat Investitionsvertrag über ca. 2,7 Milliarden Euro abgeschlossen

Das staatliche Unternehmen Indian Oil Corporation (IOC) hat Anfang Juni einen entsprechenden Vertrag über die Investition von rund 2,7 Millionen Euro abgeschlossen. Bereits zuvor hat IOC die Erweiterung seiner Rohöl-Raffinerie Koyali in Vadodara im Bundesstaat Gujarat angekündigt. Die jährliche Kapazität der Raffinerie soll von derzeit 4,3 Millionen Tonnen auf 18 Tonnen ausgebaut werden. Zudem werden weitere petrochemische Anlagen für eine jährliche Produktion von 500.000 Tonnen Polypropylen sowie 235.000 Tonnen Schmieröl-Grundstoff errichtet.

 

PESO-Registrierung-für-Gas-und-Öl-Industrie

 

Der Minister des Bundesstaats Gujarat, Rupani sowie der Staatsminister für Erdöl, Gas und Stahl, Pradhan, waren bei der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen der Regierung von Gujarat und dem Unternehmen Indian Oil anwesend. Das Investitionsprojekt „LuPech“ soll der Produktion von Schmieröl-Grundstoffen und Polypropylen dienen. Ein weiteres Projekt „Acrylics / Oxo Alcohol“ ist dazu gedacht, Butylacrylat herzustellen. Butylacrylat ist ein wichtiger Bestandteil von Farben, Beschichtungen, Klebstoffen, Textilfasern, Weichmachern und weiteren, ähnlichen Produkten. Die Einbeziehung von petrochemischen Grundstoffen ist Teil der neuen Geschäftsstrategie von IOC, um weitere Märkte außerhalb des Öl- und Raffineriesektors zu erschließen. Nach Fertigstellung der Anlagen für Butylacrylat plant IOC weitere Projekte für die Produktion von PVC, Styrol, Acrylnitril, PMMA und Ethylenoxid.

 

Zudem hat die Indian Oil Corporation weitere Absichtserklärungen für den Bau von Anlagen im Ort Dumad im Rahmen der Koyali-Ahmednagar-Solapur Erdöl-Pipeline sowie einer Tanklaster-Abfüllstation für Lineare Alkylbenzolsulfonsäuren (LABs), einem Grundstoff der Reinigungsmittelindustrie, bekannt gegeben. Ein weiteres wichtiges Infrastrukturprojekt sind neue Gasfackeln in der Raffinerie Gujarat sowie eine Tankstelle für Wasserstoff zum Betrieb von Brennstoffzellen-Fahrzeugen. Die Tankstelle wird nach Angaben von IOC die erste dieser Art in Indien sein und im Rahmen der Aktion „Sauberer Kraftstoff“ betrieben. Der Wasserstoff soll zum Betanken von Bussen auf der Strecke Vadodara nach Kevadia dienen.

 

Die indische Öl- und Gasindustrie befindet sich im Wachstum und bietet gute Chancen für ihr Unternehmen, dort Leistungen und Produkte anzubieten oder vor Ort zu produzieren. Jedoch müssen die meisten Geräte, Anlagen und Einrichtungen eine verpflichtende PESO-Zertifizierung durchlaufen. Diese wird durch die Petroleum and Explosives Safety Organisation of India ausgestellt. Relevante Produktgruppen oder Bauteile sind beispielsweise Gas- und Druckbehälter, Ventile und Armaturen oder Sicherheitsausrüstung. Eine vollständige Liste finden Sie auf der Seite über PESO Relevante Bauteile. Die Experten der MPR International GmbH stehen Ihnen bei Fragen zur PESO-Zertifizierung oder anderen Indien-Zertifizierungen unverbindlich für eine erste Einschätzung zur Verfügung.

 

Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.

Für direkte Fragen können Sie auch gerne unser Chat-Fenster in der unteren rechten Ecke benutzen. (Prüfen Sie Ihre Browser-Einstellungen, falls Sie das Chat-Fenster nicht sehen können).

Weitere Informationen über die PESO-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “PESO-Zertifizierung leichtgemacht“ finden.

Indisches Kabinett beschließt Förderprogramm für die Hersteller von Fotovoltaikanlagen

Die Fördergelder in Höhe von umgerechnet 607 Millionen US-Dollar wurden vom Kabinett bereits im November 2020 abgesegnet. Um die Verteilung der Mittel kümmert sich das Ministerium für neue und erneuerbare Energien (MRNE), dessen Vorschlag zur einheimischen Herstellung von Fotovoltaikmodulen kürzlich von der Regierung genehmigt wurde und die Subventionen nun verfügbar sind. Das Förderprogramm hat das Ziel, zusätzliche Herstellungskapazitäten in Höhe von 10.000 MW für Fotovoltaikanlagen aufzubauen. Dabei sollen insbesondere Solarmodule mit einem hohen Wirkungsgrad gefördert werden.

 

 

In einem nationalen Plan sollen die bereits existierenden Hersteller gefördert und die Abhängigkeit von Importen reduziert werden. Nach einem Artikel des Business Standard sind Adani Green, Azure Power, Vikram Solar und Waaree Solar die führenden Solarmodul-Hersteller in Indien. Der von Goldman Sachs unterstützte Projektentwickler für erneuerbare Energien, ReNew Power, gab kürzlich seinen Einstieg in die Produktion von Solarzellen bekannt.

Nach Einschätzung des Geschäftsführers der Waaree-Gruppe, Hitesh Doshi, wird das Förderprogramm, das an Produktionszahlen geknüpft ist, die Versorgung von Indien mit Fotovoltaikanlagen eigenständiger und weniger abhängig von Importen machen. Auch wenn die Fördergelder ausschließlich für einheimische Hersteller zur Verfügung stehen, sieht Doshi auch eine Chance zum Export von kompletten Anlagen oder Komponenten. Die staatlichen Mittel sollen an die Hersteller über einen transparenten Bewerbungsprozess ausgezahlt werden. Der Förderzeitraum beträgt fünf Jahre und beginnt mit der Inbetriebnahme der Produktionsstätte sowie den nachgewiesenen Verkäufen der Solarmodule. Die Höhe der Förderung ist auch abhängig vom Wirkungsgrad der Solarmodule sowie dem Anteil der Materialien und Komponenten von einheimischen Zulieferern.

Indien hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2022 eine Kapazität von 175 Gigawatt an erneuerbaren Energien zu erreichen. Dies beinhaltet 100 GW aus Solarenergie und 60 GW aus Windenergie. Die derzeitige Solarenergiekapazität von 32 GW stammt jedoch überwiegend von importierten Fotovoltaikanlagen. Nahezu 75 Prozent der indischen Solarstrommenge basiert auf chinesischen Solarzellen und -modulen. Die momentane indische Produktionskapazität für Solarzellen liegt bei 3 GW und für Module bei 5 GW. Indien hat Anfang des Jahres seine erste Ausschreibung für die Herstellung von Solarzellen vergeben. Im Rahmen dieser Ausschreibung werden die Unternehmen Adani Green und Azure Power Solarzellen und Module mit einer Kapazität von 2 GW bzw. 1 GW herstellen.

Das MNRE hat in einer kürzlich veröffentlichten Mitteilung erklärt, dass bei der Beschaffung durch die zentralen Regierungsbehörden Solarmodule aus einheimischer Produktion bevorzugt werden sollen. Als Teil der gegenwärtigen Bemühungen des Landes, Importe aus China zu verbieten, hat das MNRE auch einen 20-prozentigen Strafzoll auf Importe von Solarzellen und -modulen vorgeschlagen.

In Indien unterliegen Photovoltaiksysteme, Geräte und Komponenten der BIS-Zertifizierung. Die BIS-Zertifizierung ist vergleichbar mit einer CE-Zertifizierung jedoch mit einigen wichtigen Unterschieden. BIS steht für das Bureau of Indian Standards und ist die nationale indische Zertifizierungsstelle unter dem Dach des indischen Ministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung & öffentliche Verteilung. Sie ist die zentrale Vergabestelle für die BIS Zertifizierung. Haben Sie eine Frage zur BIS-Zertifizierung oder anderen indischen Zertifikationen? Wir stehen ihnen jederzeit und unverbindlich für eine erste Einschätzung und Analyse zur Verfügung.

Seit 2012 weitet die BIS den Zertifizierungskatalog nach und nach aus und fügt kontinuierlich weitere Güter hinzu. Damit ist BIS-Zertifizierung für viele elektronische Produkte in Industrie und Privatkonsum Pflicht. Für einige Produkte fallen auch Werksinspektionen an.

Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.

Für direkte Fragen können Sie auch gerne unser Chat-Fenster in der unteren rechten Ecke benutzen. (Prüfen Sie Ihre Browser-Einstellungen, falls Sie das Chat-Fenster nicht sehen können).

Weitere Informationen über die BIS-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “BIS-Zertifizierung leichtgemacht“ finden.

Finanztechnologie in Indien könnte einen Marktwert von bis zu 160 Milliarden US-Dollar erreichen

Indische Unternehmen im Bereich Finanztechnologie könnten ihren Wert in den kommenden fünf Jahren um mehr als verdreifachen. Damit gehen Experten von einer Bewertung zwischen 150 und 160 Milliarden US-Dollar Marktwert im Jahr 2025 aus. Das geht aus einem Bericht zu einer gemeinsamen Studie der Boston Consulting Group und der Vereinigung der indischen Handelkammern (FICCI) hervor. Die Studie untersuchte das Wachstumspotenzial und den Handlungsbedarf für die indische Finanztechnologiebranche.

 

 

Dem Bericht zufolge ist Indien in der Lage, die Unternehmenswerte im Finanztechnologie-Sektor bis zum Jahr 2025 zwischen 150 und 160 Milliarden US-Dollar aufzustocken. Die Experten sehen einen Anstieg der Wertschöpfung von ungefähr 100 Milliarden US-Dollar. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigten indische Finanztechnologie-Firmen in den nächsten fünf Jahren Investitionen zwischen 20 und 25 Milliarden US-Dollar, so der Bericht weiter.

Insgesamt hat Indien mehr als 2.100 Unternehmen im Bereich Finanztechnologie, 67 Prozent davon sind in den vergangenen fünf Jahren entstanden. Der momentane Marktwert beträgt Schätzungen zufolge zwischen 50 und 60 Milliarden US-Dollar. Das Wachstum der Branche blieb von den negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie weitestgehend verschont. Seit Januar 2020 entstanden in Indien drei Start-ups der Kategorie Unicorn (mehr als 1 Milliarde Kapital) sowie fünf neue Soonicorns (mehr als 500 Millionen Kapital).

Weltweit werden im Finanzbereich, egal ob professionelle Nutzer oder Endkunden, mobile Anwendungen immer wichtiger. Analysten sehen eine Verdreifachung der Wachstumsraten zwischen 2020 und 2027. Dabei spielt Indien im asiatischen Raum eine wichtige Rolle. Die steigende Beliebtheit wird auch zu einer höheren Nachfrage bei mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets in den jeweiligen Wachstumsmärkten führen. In Indien müssen zahlreiche Telekommunikationsprodukte vor dem Verkauf oder Inverkehrbringen eine sogenannte TEC-Zertifizierung durchlaufen. TEC ist die Abkürzung für Telecommunication Engineering Center, das TEC ist die zuständige Behörde in Indien für die Zertifizierung derartiger Produkte. Mehr Informationen über die verpflichtende TEC-Zertifizierung erhalten Sie unverbindlich von einem Experten der MPR International GmbH. Wir stehen ihnen gerne bei Fragen zur Verfügung und unterstützen Ihr Unternehmen bei einer TEC-Zertifizierung.

Die TEC-Zertifizierung gab es schon mehrere Jahre vor 2019 als freiwillige Zertifizierung, aber seit April 2019 ist die Zertifizierung verpflichtend und jedes Jahr weitet das TEC den Zertifizierungskatalog aus und fügt weitere Güter hinzu. Die TEC-Zertifizierung gab es schon viele Jahre vor 2019 als freiwillige Zertifizierung, aber seit April 2019 ist die Zertifizierung verpflichtend und jedes Jahr weitet das TEC den Zertifizierungskatalog aus und fügt weitere Güter hinzu. Hier finden Sie eine Liste mit den TEC Standards.

Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.

Weitere Informationen über die TEC-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “TEC-Zertifizierung leichtgemacht“ finden.

IWF sieht Indien als am schnellsten wachsende Wirtschaft im Geschäftsjahr 2022

Die indische Wirtschaft soll nach Prognosen des IWF im kommenden Finanzjahr um 11,5 Prozent wachsen. Damit sagt der Internationale Währungsfonds (IWF) dem Subkontinent eine starke Erholung voraus und das nach den drastischen negativen Auswirkungen in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie. Als Länder an nächster Stelle mit einer Steigerung des Wirtschaftswachstums im Jahr 2021 führt der IWF China mit 8,1 Prozent, gefolgt von Spanien (5,9 Prozent) und Frankreich (5,5 Prozent).

 

 

Bezüglich Indien korrigierte der IWF auch die Schätzungen für das laufende Jahr von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von 10,3 Prozent der Oktober-Vorhersage auf nur noch 8 Prozent nach derzeitigem Stand. 2020 war China nach Aussage des IWF das einzige bedeutende Land, dass mit 2,3 Prozent ein positives Wirtschaftswachstum verzeichnen konnte. Im nächsten Jahr rechnet der IWF mit einem Zuwachs der chinesischen Wirtschaft um 5,6 Prozent. Berücksichtigt man diese aktuellen Zahlen, so ist Indien derzeit die am schnellsten wachsende Wirtschaft der Welt.

In dem Bericht des IWF, der Ende Januar 2021 veröffentlicht wurde, sind weitere Indikatoren der Weltwirtschaft enthalten. So wird das globale Handelsvolumen nach Schätzungen des IWF in diesem Jahr um 8 Prozent wachsen. Der Ölpreis wird 2021 um etwa 20 Prozent über den bereits niedrigen Wert von 2020 steigen aber dennoch unter den Durchschnittspreisen des Jahres 2019 bleiben. Durch die Zunahme des Handelsvolumens und der stärkeren Beteiligung Indiens am globalen Warenverkehr werden Produktzertifikationen immer wichtiger.

Die indische Zertifizierungslandschaft ist mit Ihren unterschiedlichen Behörden und Prozessen sehr schwer zu durchschauen. Brauchen Sie eine AIS/TAC Zertifizierung für automotive oder BIS für elektronische und andere Verbraucherprodukte, TEC für Telekommunikationsprodukte, WPC für Funkprodukte, oder eine PESO Zertifizierung für Produkte aus der Gas- oder Ölindustrie oder möchten dies herausfinden? Die MPR International GmbH – begleitet seit vielen Jahren Marktführer zahlreicher Branchen bei ihren Zertifizierungsvorhaben in asiatischen Märkten. Dank unserer schnellen Arbeitsweise und unseren exzellenten Beziehungen in Indien können unsere Kunden ihre Deadlines für den Serienstart oder die Markteinführung in Indien immer einhalten. Die MPR International GmbH berät Sie gerne hinsichtlich einer Indien-Zertifizierung und zeigt ihnen unverbindlich die erforderlichen Schritte auf.

Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.

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Weitere Informationen finden Sie in unseren kostenlosen Broschüren:
AIS-Broschüre
BIS-Broschüre
TEC-Broschüre
WPC-Broschüre
PESO-Broschüre