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Indien ist abhängig von Importen bestimmter landwirtschaftlicher Erzeugnisse

Die am häufigsten nach Indien eingeführten landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind Pflanzenöle, Hülsenfrüchte, frische Früchte, rohe Cashewnüsse, Rohzucker, unbehandelte Baumwolle und Gewürze. Zusammen beläuft sich der Wert dieser Güter auf fast 84 Prozent aller landwirtschaftlichen Importe. Da nach Auskunft der zuständigen Ministerien Pflanzenöle den höchsten Anteil der Importe haben, wurde ein Programm mit dem Namen „National Mission for Oilseeds and Oil Palm“ eingeführt. Erhöhung der Produktionsmenge sowie der Ertrag und die Produktivität der Nutzpflanzen stehen an erster Stelle um die Abhängigkeit Indiens von Importen landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu verringern.

 

 

Für die einzelnen Kategorien Ölsaaten, Getreide, Hülsenfrüchte, Früchte und Gewürze wurden bereits zahlreiche staatliche Förderprogramme aufgelegt. Diese zielen unter anderem auf Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln (National Food Security Mission, NFSM), NFSM im Speziellen für Ölsaaten und Ölpalme, grüne Revolution für den Osten Indiens (BGREI), Forschung im Erwerbsgartenbau sowie Verbesserung der Bodenqualität und -gesundheit. Zusätzlich zu den staatlichen Initiativen haben der indische Rat für landwirtschaftliche Forschung (Indian Council of Agricultural Research, ICAR) sowie öffentliche Universitäten im Bereich Landwirtschaft eine Vielzahl von Projekten zur Verbesserung von Sorten und Hybridzüchtung begonnen um die Produktionsmenge und Produktivität zu erhöhen. Im Rahmen des Förderprogramms NFSM für Ölfrüchte und Ölpalme werden die Landwirte direkt unterstützt. Die konkreten Hilfestellungen beziehen sich auf Verteilung von zertifizierten Saatgut und Jungpflanzen, Vorführungen, integrierter Pflanzenschutz und Management, Pflanzenschutzmittel, Landmaschinen, Schulung der Landwirte, Bewässerungseinrichtungen und örtliche Aktionen zur Anregung des Anbaus von Ölsaaten. Für alle auf dem indischen Markt angebotenen landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Lebensmittel ist eine FSSAI-Zertifizierung erforderlich. Wir beraten Sie gerne über den Ablauf einer Indien Zertifizierung und führen diese für Sie durch.

Wenn Sie Fragen zur FSSAI-Zertifizierung oder anderen Produktzertifizierungen für den indischen Markt haben (BIS-Zertifizierung, PESO, TEC, WPC), zögern Sie nicht, uns per Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.

Für direkte Fragen können Sie auch gerne unser Chat-Fenster in der unteren rechten Ecke benutzen. (Prüfen Sie Ihre Browser-Einstellungen, falls Sie das Chat-Fenster nicht sehen können).

Weitere Informationen über die BIS-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “BIS-Zertifizierung leichtgemacht“ finden.

Indien veranstaltet Forschungsgipfel für Solartechnologie

Der World Solar Technology Summit (WSTS) wurde von der International Solar Alliance (ISA) und der Vereinigung der indischen Industrie- und Handelskammern (FICCI) organisiert und fand im September 2020 als virtuelle Konferenz mit Schwerpunkt Indien statt. Während der Tagung diskutierten Entscheidungsträger aus Forschung, Industrie, Wirtschaft und Politik über den derzeitigen Stand bei Solartechnologie und wie man deren Anwendung in Zukunft ausweiten kann. Indiens Premierminister Modi wiederholte bei der Eröffnungsrede, dass sich die Weltgemeinschaft vor fünf Jahren auf eine Verlangsamung der globalen Erwärmung durch die Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen geeinigt hat. Indien hat diese Absichtserklärung weitgehend umgesetzt und besitzt weltweit die geringste CO2-Emission pro Einwohner. Dennoch werde man den Ausbau von erneuerbaren Energien vorantreiben, so Modi weiter.

 

 

Im Zeitraum der vergangenen fünf Jahre hat Indien seine Kapazität bei erneuerbaren Energien um das 2,5-fache erweitert, bei Solarenergie war es sogar die 13-fache Kapazität. Weltweit betrachtet liegt Indien auf Platz 4 bei der Erzeugung von erneuerbarer Energie. 35 Prozent beziehungsweise 134 Gigawatt des gesamten indischen Energiebedarfs werden mit erneuerbarer Energie erzeugt. Die Regierung plant bis zum Jahr 2022 die Menge auf 220 Gigawatt zu erhöhen. Besonders die dezentrale Energieversorgung soll in Zukunft eine Rolle spielen. Dazu hat die indische Regierung ein Förderprogramm mit dem Namen „KUSUM“ eingeführt. Im Rahmen des Projekts sollen rund 2,8 Millionen Wasserpumpen in der Landwirtschaft und im dörflichen Bereich von Dieselmotoren auf Solarenergie umgestellt werden.

Der Mitveranstalter des virtuellen Gipfeltreffens, die International Solar Alliance (ISA), ist eine internationale Organisation zur zwischenstaatlichen Zusammenarbeit im Bereich Solartechnologie. Gegründet wurde die ISA von Indien und Frankreich in Anwesenheit des UN-Generalsekretärs während der Pariser Klimakonferenz im Jahr 2015. Hauptziel der Organisation ist die Erzeugung von 1000 Gigawatt aus Sonnenlicht sowie die Förderung von Investitionen über 1000 Milliarden US-Dollar für Solarenergie bis zum Jahr 2030. Zum Stand vom 26. Juni 2020 wurde die Absichtserklärung der ISA von 86 Staaten unterzeichnet. Die Zentrale der ISA befindet sich in Gurugram im indischen Bundesstaat Haryana. In Indien unterliegen Solar-Photovoltaiksysteme, Geräte und Komponenten der BIS-Zertifizierung. Die BIS-Zertifizierung ist vergleichbar mit einer CE-Zertifizierung jedoch mit einigen wichtigen Unterschieden.

Seit 2012 weitet die BIS (Bureau of Indian Standards) den Zertifizierungskatalog nach und nach aus und fügt kontinuierlich weitere Güter hinzu. Damit ist BIS-Zertifizierung für viele elektronische Produkte in Industrie und Privatkonsum Pflicht. Für einige Produkte fallen auch Werksinspektionen an.

Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.

Für direkte Fragen können Sie auch gerne unser Chat-Fenster in der unteren rechten Ecke benutzen. (Prüfen Sie Ihre Browser-Einstellungen, falls Sie das Chat-Fenster nicht sehen können).

Weitere Informationen über die BIS-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “BIS-Zertifizierung leichtgemacht“ finden.

Indien gründet Raumfahrtagentur INSPACe, um Investitionen aus der Industrie zu fördern

Vor kurzen hat die Regierung das Indian National Space, Promotion & Authorization Centre (INSPACe) gegründet, um Investitionen aus der privaten Wirtschaft und Industrie im Bereich Raumfahrt zu fördern und koordinieren. Das neue Koordinierungszentrum agiert unter dem Dach des Ministeriums für Raumfahrt. Firmen und Institutionen, welche Teilnehmer eines Projektes von INSPACe sind, können die bestehende Infrastruktur der Indian Space Research Organisation (ISRO) nutzen. Der Vorschlag, ein neues Raumfahrtzentrum zu gründen, wurde von Wissenschaftskreisen an die Regierung herangetragen und die kürzliche Entscheidung dementsprechend begrüßt.

 

 

Die bisherige private Tochterfirma von ISRO, New Space India Limited (NSIL) wurde in das neue Zentrum übernommen. Deren Aufgaben sind unter anderem der Bau von Trägerraketen und Nutzlasttransport, Bau von Satelliten, Dienstleistungen im Bereich Raumfahrt sowie Technologietransfer. Derzeit arbeiten mehr als 500 private Unternehmen der Branchen Materialforschung, elektronische und mechanische Bauteile sowie Systementwicklung und -Integration mit der ISRO zusammen. Der zuständige Minister für Raumfahrt sicherte den bei INSPACe beteiligten Unternehmen die Nutzung von auf Raumfahrt spezialisierten staatlichen Forschungseinrichtungen, welche es in Indien nur vereinzelt gibt, gegen eine angemessene Gebühr zu.

 

Der Indian Space Research Organisation (ISRO) steht ein Budget von jährlich 1,9 Milliarden US-Dollar zur Verfügung und sie beschäftigt rund 17,000 Mitarbeiter. Es wurden 319 Satelliten aus 33 Ländern erfolgreich in den Weltraum befördert, 117 Raumfahrtmissionen gestartet sowie 77 Startversuche zur Erprobung durchgeführt. Die ISRO betreibt zwei Raumfahrtzentren zum Start von Raketen, ein drittes ist in Planung. Seit 2005 unterstützt die MPR International GmbH Unternehmen weltweit bei Zertifizierungen für den asiatischen Markt. Diese bieten wir aktuell für Indien, China, Taiwan und Südkorea an. Indische Zertifizierungen wie AIS (ARAI), BIS, WPC, TEC oder PESO zählen zu unserem Angebotsportfolio. Wir bieten Zertifizierungsleistungen für alle Produktbereiche an. Besondere Expertise haben wir im Automotive-, Medizintechnik-, Elektro-, Maschinenbau-, Telekommunikations- und IT-Sektor entwickelt. Unser erfahrenes internationales Team beantwortet gerne Ihre Fragen rund um indische Zertifizierungen und steht ihnen jederzeit zur Verfügung.

Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.

Für direkte Fragen können Sie auch gerne unser Chat-Fenster in der unteren rechten Ecke benutzen. (Prüfen Sie Ihre Browser-Einstellungen, falls Sie das Chat-Fenster nicht sehen können).

Weitere Informationen über die verschiedenen Zertifizierungen können Sie zudem in unseren kostenlosen Broschüren-Downloads finden.

TEC hat Neue Sicherheitsanforderungen an Telekomprodukte veröffentlicht

Am 13. Oktober 2020 hat das Department of Telecommunications nach langer Zeit die Regelungen zur Zertifizierung von Telekommunikationsgeräten erlassen, die für die Durchführung der seit 2019 verpflichtenden TEC-Zertifizierung benötigt werden: Der “Communication Security Certification Scheme“ beschreibt die Anforderungen an Telekommunikationsgeräte, während die “Procedure For Security Certification Of Telecommunication Equipment” den Prozess der Zertifizierung regelt.
 

 
Zu den wichtigsten Informationen gehören, dass von jetzt an einige innerhalb der TEC-Zertifizierung gelisteten Produkte in Indien vom Telecom Security Testing Laboratory (TSTL) geprüft werden müssen. Damit sind aktuell gemeint: IP-Router, Mobility Management Entity (MME), kryptografische Kontrollen, sowie Wi-Fi CPEs. In der Zukunft könnten noch mobile Geräte, anschließbare (U)ICC, E-Node B und P-Gateways dazukommen.
Tests sowie Zertifizierung zielen hauptsächlich auf die Software ab. Das heißt, dass Änderungen dieser einer Anmeldung bedürfen. Kleine Änderungen können mit einem temporären Zertifikat anerkannt werden, welches nach spätestens einem Jahr per erneuten Tests in ein vollwertiges Zertifikat umgewandelt werden muss. Falls die Software-Änderung jedoch Sicherheitsaspekte betrifft, muss sofort erneut getestet und zertifiziert werden.
Die TEC-Zertifizierung gab es schon viele Jahre vor 2019 als freiwillige Zertifizierung, aber seit April 2019 ist die Zertifizierung verpflichtend und jedes Jahr weitet das TEC den Zertifizierungskatalog aus und fügt weitere Güter hinzu. Bisher wurden nur wenige Produkte tatsächlich auch zertifiziert, aber mit dieser neuen Norm kann das TEC die Zertifizierungsarbeit nun offiziell beginnen.
Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.
Weitere Informationen über die TEC-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “TEC-Zertifizierung leichtgemacht“ finden.