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Indien hat seine Fotovoltaik-Kapazität innerhalb der letzten 7 Jahre um das 17-fache erhöht

Diese Zahl gab Indien während des Klimagipfels COP26 bekannt, berichtet Business Today India. Insgesamt beträgt die Leistung aller installierten Fotovoltaik-Anlagen derzeit 45 Gigawatt und hat sich damit innerhalb der vergangenen sieben Jahre um das 17-fache erhöht. Der indische Vertreter teilte weiter mit, dass sich im identischen Zeitraum die Emissionen aus Indien nur um 4 Prozent gesteigert haben, obwohl seine Einwohner 17 Prozent der globalen Bevölkerung ausmachen. Die Zahlen stammen aus dem alle zwei Jahre erscheinenden Bericht, den Indien an die Vereinten Nationen bzw. deren Unterorganisation UNFCCC zuletzt im Februar übermittelt hat. J R Bhatt, der indische Vertreter und ein Berater des Umweltministeriums, sagte, sein Land sei weiterhin dem Klimaschutz und der Minimierung der Auswirkungen des Klimawandels verpflichtet. So wurden 15 Prozent der gesamten CO₂-Emissionen im Jahr 2016 durch Wiederaufforstungsmaßnahmen ausgeglichen. In dem Bericht steht weiter, dass zwischen 2015 und 2019 Waldflächen um 13.031 km² und Mangrovenflächen um 235 km² zunahmen. Die Herstellung und der Betrieb von Solaranlagen ist zu großen Teilen abhängig davon, dass entsprechende Bauteile und Anlagen BIS-Zertifizierungen erhalten, um in Indien zugelassen werden zu können.
 

 
In weiteren Nachrichten von Business Today India werden als konkrete Maßnahmen Indiens zum Klimaschutz die Fortführung der „Green Grids Initiative“, einem Programm zum Ausbau von Stromnetzen und Fotovoltaik-Anlagen genannt. Das Programm wurde auf der Klimakonferenz von Paris im Jahr 2015 durch die International Solar Alliance von Indien und Frankreich ins Leben gerufen. Im November dieses Jahres teilte der staatliche Energieerzeuger NPTC mit, eine 80 MW Fotovoltaik-Anlage in Jetsar, Rajasthan, habe ihren kommerziellen Betrieb aufgenommen. Die Anlage ist der erste Teil eines größeren Projekts mit einer Gesamtleistung von 160 MW.
Elektronische Bauteile oder fertige Elektronikgeräte benötigen eine BIS-Zertifizierung, um diese nach Indien zu importieren oder auf den Markt zu bringen. Hierbei wird je nach Produkt zwischen der BIS-ISI– oder der BIS-CRS-Zertifizierung unterschieden, beispielsweise fallen Fotovoltaik-Anlagen unter die CRS-Zertifizierung. Da die Produktliste ständig erweitert wird, helfen wir Ihnen gerne bei einer ersten Einschätzung. Die MPR International GmbH – India Certification unterstützt Sie bei einer anstehenden BIS-Zertifizierung und steht auch bei Fragen jederzeit zu Ihrer Verfügung.
Kontaktieren Sie uns gerne via Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.
Für direkte Fragen können Sie auch gerne unser Chat-Fenster in der unteren rechten Ecke benutzen. (Prüfen Sie Ihre Browser-Einstellungen, falls Sie das Chat-Fenster nicht sehen können).
Weitere Informationen über die BIS-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “BIS-Zertifizierung leichtgemacht“ finden

Indische Elektronikhersteller erwarten massives Wachstum innerhalb der nächsten 3 bis 4 Jahre

Nach Abschwächung der Covid-Krise sieht die indische Regierung die einmalige Möglichkeit, zusätzliche Marktanteile bei der Produktion von elektronischen Geräten von anderen Ländern zu gewinnen. „Man werde alles tun, um die Position als Fertigungsstandort in der Elektronikbranche zu festigen sowie bekannte Firmen nach Indien zu holen“, so Rajeev Chandrasekhar, Minister für Elektronik und IT gegenüber der Economic Times of India. Zudem solle sich Indien nicht weiterhin nur als günstiger Produktionsstandort, sondern als innovative Nation darstellen, sagte der Minister bei der Vorstellung eines Berichts bezüglich der Stärkung indischer Elektronikexporte und der Beteiligung an weltweiten Lieferketten. Ein Großteil aller elektronischen Produkte benötigt BIS Zertifizierungen, um nach Indien importiert und dort eingesetzt werden zu dürfen.

Nach Einschätzung des Ministers habe Indien Stärken in der Entwicklung von Elektronik und Software zusammen mit einer Kompetenz im Bereich Fertigung, wie sie nur wenige Länder vorweisen könnten. Der Sekretär des Ministers, Ajay Sawheny, teilte mit, dass trotz der teils heftigen Auswirkungen der Pandemie die indische Industrie Produkte im Wert von 75 Milliarden US-Dollar herstellten konnte. Weiterhin habe man das ehrgeizige Ziel, den Betrag innerhalb von fünf Jahren auf 250 Milliarden auszubauen, was einer kombinierten jährlichen Wachstumsrate von 27 Prozent entspricht. Um dies zu erreichen, schlägt das Ministerium in seinem Bericht verschiedene Maßnahmen vor. So soll die Produktion weiter ausgebaut werden und sich stärker am Export orientieren. Vonseiten der Regierung werden Senkungen von Einfuhrzöllen für Ausgangsmaterialien und Wegfall von bürokratischen Hürden erwartet.

Laut Aussage von Chandrasekhar ist das Ziel Indiens, ein weltweit wichtiger Standort für Elektronikprodukte zu werden, derzeit greifbarer als jemals zuvor. Nach groben Schätzungen des Ministers erwirtschaften die vier großen Unternehmen, Dell, Samsung, Apple und HP jährlich rund 650 Milliarden US-Dollar. Er sehe keinen Grund, warum nicht zumindest 10 oder 20 Prozent dieser Produkte aus Indien stammen könnten. Das würde auch den Beitrag der Elektronikbranche zum indischen BIP von derzeit 3 Prozent erhöhen.

Elektronische Bauteile oder fertige Elektronikgeräte benötigen eine BIS-Zertifizierung, um diese nach Indien zu importieren oder auf den Markt zu bringen. Hierbei wird je nach Produkt zwischen der BIS-ISI- oder der BIS-CRS-Zertifizierung unterschieden. Da die Produktliste ständig erweitert wird, helfen wir Ihnen gerne bei einer ersten Einschätzung. Die MPR International GmbH – India Certification unterstützt Sie bei einer anstehenden BIS-Zertifizierung und steht auch bei Fragen jederzeit zu Ihrer Verfügung.

Seit 2012 weitet die BIS den Zertifizierungskatalog nach und nach aus und fügt kontinuierlich weitere Güter hinzu. Damit ist BIS-Zertifizierung für viele elektronische Produkte in Industrie und Privatkonsum Pflicht. Für einige Produkte fallen auch Werksinspektionen an.
Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per  Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.
Für direkte Fragen können Sie auch gerne unser Chat-Fenster in der unteren rechten Ecke benutzen. (Prüfen Sie Ihre Browser-Einstellungen, falls Sie das Chat-Fenster nicht sehen können).
Weitere Informationen über die BIS-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “BIS-Zertifizierung leichtgemacht“ finden.

Preis für Gasflaschen steigt weiter an, jetzt auch kommerzielle Abnehmer betroffen

Der Preis für Flüssiggas in Gasflaschen ist erneut angestiegen, dieses Mal um circa 3 US-Dollar pro 19 kg-Behälter. Privathaushalte können in dieser Preisrunde jedoch durchatmen, es sind nur kommerzielle Abnehmer mit großen Behältern betroffen. In Indien gibt es regionale Unterschiede bei den Preisen für Flüssiggas bzw. dessen Abfüllung in Gasflaschen. In Delhi kostet ein 19 kg-Behälter nun umgerechnet 27 US-Dollar, in anderen Städten wie Mumbai 26, Kalkutta 28 und Chennai 28,50 US-Dollar. Im vergangenen Monat wurden die Preise für Flüssiggas um etwa 30 Cent angehoben, das gilt für subventionierte Abnehmer wie Privathaushalte als auch nicht subventionierte Abnehmer wie Firmen. Ein Behälter mit subventioniertem Flüssiggas für den Hausgebrauch kostet jetzt umgerechnet 2,73 US-Dollar. Jeder Haushalt ist berechtigt 12 Behälter mit jeweils 14,2 kg Füllung zu vergünstigten Preisen zu erwerben. Mengen, die darüber hinausgehen, werden als gewerbliche Nutzung betrachtet und kosten dementsprechend mehr. Die Zahl der Nutzer von Flüssiggas stieg indessen weiter an. Stand 1. Juli gab es in Indien rund 291 Millionen Haushalte, die Flüssiggas zum Kochen und Heizen verwenden. Im Zeitraum 2018 bis 2019 waren es nur 265 Millionen Haushalte. Die meisten Gasflaschen dieser Kategorie benötigen wie andere Anlagen und Einrichtungen aus der Öl- und Gasindustrie eine verpflichtende PESO-Zertifizierung, um in Indien zugelassen werden zu können.

Der Markt für abgefülltes Flüssiggas befindet sich im Wachstum und bietet gute Chancen für ihr Unternehmen, dort Gasflaschen anzubieten oder vor Ort zu produzieren. Jedoch müssen die meisten Geräte, Anlagen und Einrichtungen im Bereich der Öl- und Gasindustrie eine verpflichtende PESO-Zertifizierung durchlaufen. Relevante Produktgruppen oder Bauteile sind beispielsweise Gas- und Druckbehälter, Ventile und Armaturen oder Sicherheitsausrüstung. Eine vollständige Liste finden Sie unter diesem Link. Die Experten der MPR International GmbH stehen Ihnen bei Fragen zur PESO-Zertifizierung oder anderen Indien-Zertifizierungen unverbindlich für eine erste Einschätzung zur Verfügung.

Die indische Öl- und Gasindustrie befindet sich im Wachstum und bietet gute Chancen für ihr Unternehmen, dort Leistungen und Produkte anzubieten oder vor Ort zu produzieren. Dafür nötige PESO Zertifizierungen werden durch die Petroleum and Explosives Safety Organisation of India ausgestellt. Relevante Produktgruppen oder Bauteile sind beispielsweise Gas- und Druckbehälter, Ventile und Armaturen oder Sicherheitsausrüstung. Eine vollständige Liste finden Sie auf der Seite über PESO Relevante Bauteile. Die Experten der MPR International GmbH stehen Ihnen bei Fragen zur PESO-Zertifizierung oder anderen Indien-Zertifizierungen unverbindlich für eine erste Einschätzung zur Verfügung.
Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per  Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.
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Weitere Informationen über die PESO-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “PESO-Zertifizierung leichtgemacht“ finden

Indische Reifenexporte steigen um 10 Prozent im Finanzjahr 2021

Reifenexporte aus Indien stiegen bezogen auf ihren Wert um 10 Prozent im Finanzjahr 2021 und erreichten umgerechnet 1,86 Milliarden US-Dollar. Das berichtete die Industrievereinigung Automotive Tyre Manufacturers Association (ATMA). Bezogen auf die Mengen, die vom Handelsministerium bereitgestellt werden, verzeichnete die ATMA einen Zuwachs von 8 Prozent auf rund 36,4 Millionen Stück fest. Das Wachstum bei Exporten entstand aufgrund eines starken Rückgangs durch die Beeinträchtigung des internationalen Handels wegen der Coronapandemie. Im ersten Quartal 2021 gab es laut ATMA einen massiven Rückgang beim Reifenexport in Höhe von 23 Prozent. Der rasante Wiederanstieg der Exportzahlen trotz schwacher Märkte in den vergangenen Jahren zeugt von der Standhaftigkeit der indischen Reifenindustrie, so ATMA-Vorsitzender Anshuman Singhania. Zur Verbesserung der Lage trug auch die indische Regierung bei, die unter anderem den illegalen Import von minderwertigen Reifen einschränkte. Hierbei spielen auch indische Produktzertifizierungen eine große Rolle, da BIS-Zertifizierung und AIS-Zertifizierung bei Reifenproduktion zum Tragen kommt, die die Qualität solcher Produkte sicherstellt. 

Nach Angaben der ATMA werden Reifen aus indischer Herstellung in mehr als 170 Länder exportiert, unter anderem in die wichtigen Märkte Nordamerika und Europa. Die fünf bedeutendsten Abnehmer waren die USA, Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien. Für alle diese Länder stiegen laut ATMA die Exporte im zweistelligen Bereich. Die USA bleiben mit 17 Prozent aller exportierten Reifen weiterhin der wichtigste Absatzmarkt. Das Wachstum beim Export von Reifen könnte nach Einschätzung der ATMA in den nächsten 3 bis 4 Jahren weitergehen, wenn die Regierung bestimmte Hindernisse wie den eingeschränkten Zugang zu natürlichem Gummi (Latex) beseitigt. Die ATMA forderte die Regierung auf, die Verfügbarkeit und Qualität von Latex zu verbessern. Nur dadurch bleibe die indische Reifenindustrie wettbewerbsfähig.

Für das Inverkehrbringen von Automobilprodukten ist in Indien ein Zertifizierung zwingend notwendig. AIS steht für die Automotive Industry Standards, die technischen Automobilstandards für Indien während TAC die Abkürzung für Type Approval Certificate ist. Derartige Zulassungen werden u.a. von Behörden wie dem International Center for Automotive Technology (iCAT) durchgeführt.
Je nach Produktkategorie gibt es verschiedene Zertifizierungsschritte. Wir beraten Sie gerne hinsichtlich einer Indien Zertifizierung und stehen auch bei Fragen jederzeit zu ihrer Verfügung.
Bitte zögern Sie nicht, uns für weitere Details und Beratung zu kontaktieren. Sie können uns per Email kontaktieren oder uns anrufen unter +49692713769261.
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Sie können sich auch unsere kostenlose AIS-Broschüre ansehen, die Sie hier als PDF-Datei herunterladen können.