Im Februar 2026 treten mehrere neue Quality Control Orders (QCOs) des Bureau of Indian Standards (BIS) in Kraft, die sich auf verschiedene Möbelprodukte beziehen. Die Maßnahmen betreffen unter anderem Arbeitsstühle, Mehrzweckstühle und -hocker, Tische, Schreibtische, Aufbewahrungseinheiten sowie unterschiedliche Bettarten, einschließlich Etagenbetten. Für diese Produktgruppen wurden jeweils spezifische indische Normen festgelegt, deren Einhaltung ab dem genannten Stichtag verpflichtend ist, um den Marktzugang in Indien sicherzustellen. Möbelprodukte erfordern in der Regel eine BIS-Zertifizierung, um für die Einfuhr und den Verkauf in Indien zugelassen zu werden.

Die QCOs des BIS stellen verbindliche Vorgaben dar, mit denen die Übereinstimmung ausgewählter Produkte mit nationalen Qualitäts- und Sicherheitsstandards gewährleistet werden soll. Obwohl BIS-Normen grundsätzlich freiwillig sind, werden sie durch QCOs für die betroffenen Waren verpflichtend. Ziel ist es, Verbraucher zu schützen, die Produktqualität zu erhöhen und negative Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt zu vermeiden. Die neuen Regelungen fallen in den Zuständigkeitsbereich des Department for Promotion of Industry and Internal Trade und sehen bei Nichteinhaltung empfindliche Sanktionen vor, die von Geldstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen reichen können.
Hier finden Sie eine Übersicht über die neuen Quality Control Orders, die nächsten Monat in Kraft treten werden:
| Ministry/ Department// Ministerium/ Abteilung | Product/ Produkt | Indian Standard | Enforcement date/ Datum des Inkrafttretens |
| Department for Promotion of Industry and Internal Trade | Work chair | IS 17631:2022 | 14 February 2026 |
| Department for Promotion of Industry and Internal Trade | General purpose chairs and stools | IS 17632:2022 | 14 February 2026 |
| Department for Promotion of Industry and Internal Trade | Tables and desks | IS 17633:2022 | 14 February 2026 |
| Department for Promotion of Industry and Internal Trade | Storage units | IS 17634:2022 | 14 February 2026 |
| Department for Promotion of Industry and Internal Trade | Beds | IS 17635:2022 | 14 February 2026 |
| Department for Promotion of Industry and Internal Trade | Bunk Beds | IS 17636:2022 | 14 February 2026 |
Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.
Für direkte Fragen können Sie auch gerne unser Chat-Fenster in der unteren rechten Ecke benutzen. (Prüfen Sie Ihre Browser-Einstellungen, falls Sie das Chat-Fenster nicht sehen können).
Weitere Informationen über die BIS-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “BIS-Zertifizierung leichtgemacht“ finden.
Die indische Normungsbehörde Bureau of Indian Standards (BIS) hat den Zeitpunkt für die verpflichtende Umsetzung der Norm IS 302 (Part 1): 2024 / IEC 60335-1:2020 verschoben. Die Norm betrifft die Sicherheit von elektrischen Haushaltsgeräten und ähnlichen Produkten, insbesondere von Adaptern, die unter die Compulsory Registration Order (CRO) fallen. Im Rahmen der Übergangsregelung ist es Herstellern weiterhin erlaubt, sowohl die bisherige Norm IS 302-1:2008 als auch die neue Fassung IS 302 (Part 1): 2024 parallel anzuwenden. Diese sogenannte „concurrent running“-Phase wurde bis zum 23. Februar 2027 verlängert. Elektronische Haushaltsgeräte und weitere Produkte erfordern in der Regel eine BIS ISI-Zertifizierung, um in Indien für den Import und Verkauf zugelassen zu werden.

Mit der Fristverlängerung verfolgt BIS das Ziel, der Industrie ausreichend Zeit für die Anpassung an die neuen technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen zu geben. Hersteller und Prüflabore können ihre Prozesse, Prüfkapazitäten und Infrastruktur schrittweise an die aktualisierte Norm anpassen, ohne kurzfristige Unterbrechungen im Marktzugang befürchten zu müssen. Alle übrigen Regelungen aus dem BIS-Rundschreiben vom 27. November 2024 bleiben unverändert bestehen.
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Das indische Telekommunikationsministerium hat den National Frequency Allocation Plan (NFAP-2025) veröffentlicht, der die Grundlage für die aktualisierte Frequenznutzung und künftige Regulierungsmaßnahmen bildet. In diesem Zusammenhang hat die Wireless Planning & Coordination (WPC) Wing neue Zuweisungen für Frequenzbereiche im Bereich 5G/6G sowie für drahtlose Audioanwendungen, etwa Mikrofone und In-Ear-Monitore, angekündigt. Der Frequenzbereich 6425–7025 MHz wurde für den Einsatz im Rahmen von International Mobile Telecommunications (IMT), also insbesondere 5G und 6G, vorgesehen. In bestimmten Teilbändern und geografischen Gebieten dürfen IMT-Basisstationen jedoch keinen Satellitenfunk stören und genießen keinen Schutz vor deren Störungen. Der Bereich 5875–5925 MHz wurde für Vehicle-to-Everything (V2X) und intelligente Verkehrssysteme (ITS) unter dem Mobilfunkdienst bestimmt, wobei bestehende Dienste in diesem Frequenzbereich weiterhin betrieben werden dürfen. 5G/6G- & Audiogeräte erfordern in der Regel eine WPC-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Indien zugelassen zu werden.

Für drahtlose Mikrofone und andere sehr schwach strahlende Audioanwendungen kann eine Nutzung in den Bereichen 174–230 MHz und 470–612 MHz im Einzelfall genehmigt werden. Diese Geräte dürfen bestehende Dienste nicht stören und sind ihrerseits nicht vor Störungen geschützt. Die maximal zulässige Sendeleistung beträgt 100 mW (e.i.r.p.). Der NFAP ist ein rein strategisches Planungsinstrument zur Festlegung von Frequenznutzungen auf politischer Ebene. Die konkreten regulatorischen Vorgaben – etwa zu Lizenzierung, technischen Parametern und Konformitätsanforderungen – werden gesondert von der WPC bzw. dem Department of Telecommunications (DoT) per GSRs, offiziellen Mitteilungen oder spezifischen Bekanntmachungen veröffentlicht. Erst nach Veröffentlichung dieser Dokumente können produktbezogene Anforderungen rechtsverbindlich bestimmt werden.
Die WPC-Zertifizierung ist für drahtlose Produkte erforderlich, damit sie in Indien verwendet und verkauft werden können.
Die nationale Rundfunkbehörde WPC (Wireless Planning & Coordination) ist für diese Zertifizierung zuständig, um die Erteilung von Amateurfunklizenzen sowie die Zuweisung und Überwachung des Frequenzspektrums zu regeln.
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Das Wireless Planning and Coordination (WPC) Wing des indischen Telekommunikationsministeriums hat am 18. Januar 2024 eine überarbeitete Liste von drahtlosen Geräten veröffentlicht, die von der Lizenzpflicht befreit sind. Die aktualisierte Regelung erweitert die bisherigen Ausnahmen und umfasst nun zusätzliche Funkanwendungen mit geringer Leistung und kurzer Reichweite, darunter Wi-Fi, Bluetooth, RFID, UWB, V2X und Drohnenkommunikationssysteme, die innerhalb festgelegter Frequenzbereiche betrieben werden dürfen. Drahtlose Module und Geräte, die unter SRD- oder UWB-Bedingungen betrieben werden, erfordern in der Regel eine WPC-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Indien zugelassen zu werden.

Konkret dürfen Geräte künftig lizenzfrei betrieben werden, sofern sie bestimmte technische Vorgaben hinsichtlich Frequenzbereich, Sendeleistung und Bandbreite einhalten – beispielsweise RFID-Systeme im Bereich von 865–868 MHz oder Wi-Fi/Bluetooth-Geräte im Bereich von 2400–2483,5 MHz. Ziel der neuen Regelung ist es, internationale Standards zu berücksichtigen und den Marktzugang für moderne Funktechnologien zu erleichtern. Die Bekanntmachung enthält zudem technische Spezifikationen sowie Hinweise zur Anwendbarkeit auf verschiedene Gerätekategorien.
Die WPC-Zertifizierung ist für drahtlose Produkte erforderlich, damit sie in Indien verwendet und verkauft werden können.
Die nationale Rundfunkbehörde WPC (Wireless Planning & Coordination) ist für diese Zertifizierung zuständig, um die Erteilung von Amateurfunklizenzen sowie die Zuweisung und Überwachung des Frequenzspektrums zu regeln.
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Die indische Regierung hat die bisher geltende Zulassungspflicht für Maschinen und Anlagen unter dem BIS Scheme X mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Grundlage ist ein aktueller Beschluss des Ministry of Heavy Industries vom 14. Januar 2026, mit dem die „Machinery and Electrical Equipment Safety (Omnibus Technical Regulation) Order, 2024“ offiziell widerrufen wurde. Die Entscheidung erfolgte gemäß § 16 des Bureau of Indian Standards Act, 2016, und wird mit dem öffentlichen Interesse begründet. Vor allem Maschinen und Anlagen wären von der angekündigten BIS Scheme X-Zertifizierungspflicht betroffen gewesen. Trotz der Aufhebung für komplette Maschinen und Anlagen gelten die Anforderungen der BIS-Schemata I und II weiterhin uneingeschränkt für betroffene Komponenten und Ersatzteile. Hersteller sollten daher alle Lieferungen nach Indien sorgfältig auf mögliche Zertifizierungspflichten einzelner Bauteile prüfen.

Diese unerwartete Änderung wirkt sich unmittelbar auf laufende Zertifizierungsprojekte aus und führt zu vorübergehender Rechtsunsicherheit. Bereits in den vergangenen Monaten hatte es mehrere kurzfristige Änderungen am Zeitplan und an den Anforderungen zur Maschinensicherheit gegeben. Ob und wann das Thema erneut aufgegriffen wird, ist derzeit unklar. Eine Neubewertung der regulatorischen Lage und Abstimmung über das weitere Vorgehen ist erforderlich.
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Nach den jüngsten Aktualisierungen durch die Wireless Planning and Coordination (WPC) Wing Indiens wurden 42 neue Produkte in die Liste der Geräte aufgenommen, für die eine obligatorische WPC-Zulassung im Rahmen des Importlizenzverfahrens erforderlich ist. Diese Produkte gehören hauptsächlich zu den Kategorien Smart Devices, kabellose Ladegeräte, IoT-Gateways sowie andere Funkkommunikationsgeräte mit kurzer Reichweite, die in lizenzfreien Frequenzbändern betrieben werden. In der überarbeiteten Liste sind zudem funkfähige Varianten gängiger Elektronikprodukte wie smarte Lautsprecher, Barcode-Scanner und Kassenterminals enthalten. Mit diesen Änderungen wird der bestehende regulatorische Rahmen erweitert, um neue Technologien und Produktvarianten abzudecken. Smarte Geräte und funkfähige Elektronikprodukte erfordern in der Regel eine WPC-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Indien zugelassen zu werden.

Die überarbeitete Produktliste wurde am 20. Dezember 2023 veröffentlicht und trat sofort in Kraft. Sie enthält HS-Codes und detaillierte Produktbeschreibungen, sodass Hersteller, Importeure und Compliance-Fachkräfte überprüfen können, ob ihre Produkte nun unter die Lizenzpflicht fallen. Antragsteller werden dazu aufgefordert, ihre Lizenzanträge über das Saral-Sanchar-Portal einzureichen und die aktualisierten Richtlinien des Ministeriums für Telekommunikation zu konsultieren.
Wenn Sie Unterstützung bei Ihrer WPC-Zertifizierung benötigen oder Fragen haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Rufen Sie uns direkt an:
EU: +49-69-2713769261
USA: +1-773-654-2673
Oder per E-Mail.
Weitere Informationen zur WPC-Zertifizierung finden Sie in unserer kostenlosen Informationsbroschüre „WPC Certification – The Booklet“.
Zum Ende des Jahres 2025 und zu Beginn des Jahres 2026 sind indische Behörden und Zertifizierungsstellen geschlossen.
Am 1. Januar 2026 bleiben die Behörden aufgrund von Neujahr geschlossen. Die Büros nehmen ihre Arbeit am 2. Januar 2026 wieder auf. Diese Schließungsphase rund um den Jahreswechsel kann zu Verzögerungen in Zertifizierungsprozessen führen.

Obwohl Silvester in Korea im Vergleich zum Frühlingsfest eher ruhig begangen wird, ist es dennoch ein beachteter Zeitraum. Zudem bleiben viele staatliche Behörden am Republic Day geschlossen, der in Indien am 26. Januar 2026 gefeiert wird.
Die MPR International GmbH unterstützt Sie auch im neuen Jahr weiterhin bei Ihren Zertifizierungsprozessen. Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches neues Jahr 2026.
Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu, und bei MPR International GmbH blicken wir mit großer Dankbarkeit auf zwölf erfolgreiche Monate voller spannender Projekte, verlässlicher Partnerschaften und inspirierender Zusammenarbeit mit unseren Kunden zurück. Wir möchten uns herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken – Ihre Unterstützung und Loyalität sind für uns der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg.

Mit einem herzlichen Dankeschön verbinden wir unsere besten Wünsche für ein frohes Weihnachtsfest und einen gelungenen Start ins neue Jahr 2026. Inmitten der professionellen Entwicklungen gab es auch intern erfreuliche Veränderungen: Seit diesem Jahr heißen wir vierbeinige Kollegen im Büro willkommen. Besonders unser „neuer „Mitarbeiter“ – ein freundlicher Bürohund – sorgt regelmäßig für gute Stimmung im Team. Tatsächlich zeigt eine Studie der Virginia Commonwealth University, dass Hunde am Arbeitsplatz nachweislich Stress reduzieren und die Produktivität steigern – ein Pluspunkt für unser Teamklima und unsere Effizienz.
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr – Ihr Team von MPR International GmbH

Das indische Ministerium für Bergbau hat mit der Bekanntmachung S.O. 5174(E) vom 13. November 2025 die Qualitätskontrollverordnung für Kupfer aus dem Jahr 2023 offiziell aufgehoben. Diese Entscheidung erfolgt auf Grundlage der §§ 16, 17 und 25(3) des Gesetzes über das Bureau of Indian Standards (BIS) von 2016. Nach Konsultation des BIS wurde der Widerruf im öffentlichen Interesse beschlossen. Damit wird die frühere Bekanntmachung S.O. 3847(E) vom 31. August 2023 aufgehoben, mit Ausnahme der bereits vorgenommenen oder unterlassenen Handlungen im Rahmen dieser Verordnung. Kupfermetalle und -legierungen erforderten in der Regel eine BIS-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Indien zugelassen zu werden.

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Wer gerade seine Indien-Compliance für Maschinen & Anlagen plant, sollte genau hinschauen: Die indische Regierung hat die BIS-Zertifizierung nach Scheme X für zahlreiche Produkte aus HS 84/85 (Maschinen/Anlagen inkl. Komponenten/ Baugruppen) bis auf Weiteres ausgesetzt. Aktuell gibt es keinen verbindlichen Stichtag, bis wann eine Scheme-X-Lizenz vorliegen muss.

Wichtig: Die Zulassungspflicht ist nicht gestrichen. Es ist eine temporäre Aussetzung der Frist, kein politischer Rückzieher.
Dass es nochmal ruckelt, war absehbar – aus drei sehr praktischen Gründen:
Kurz: BIS braucht mehr Vorlauf, um Scheme X überhaupt praktikabel umzusetzen. Genau deshalb erst Verschiebung, jetzt Aussetzung.
✅ Kein unmittelbarer Import-/Verkaufsstopp, solange keine neue Deadline kommt.
✅ Zertifizierung ist weiterhin möglich – und strategisch klug. Anträge werden angenommen, erste Verfahren laufen (v. a. indische Hersteller).
⚠️ Die Pflicht kommt zurück. Sobald die offenen Punkte erledigt sind, wird eine neue Deadline bekanntgegeben – viele erwarten Konkretisierung 2026 und Umsetzung Richtung 2027.
⏳ Wer wartet, verliert Zeit. Die Dokumentenvorbereitung dauert oft Monate, Bearbeitungszeiten können >12 Monate betragen – und BIS wird erfahrungsgemäß zuerst die bereits eingereichten Anträge abarbeiten.
Auch ohne Deadline gilt: Jetzt smart vorbereiten statt später hektisch reagieren.
So sind Sie sofort handlungsfähig, wenn das BIS den Schalter wieder umlegt und riskieren keinen Lieferausfall.
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