MPR Kontakt Icon
Sprache wählen
MPR Suche
MPR Close
Schließen
Zurück

Indien aktualisiert Frequenzregelungen für 5G, 6G und drahtlose Audiogeräte im NFAP-2025

Das indische Telekommunikationsministerium hat den National Frequency Allocation Plan (NFAP-2025) veröffentlicht, der die Grundlage für die aktualisierte Frequenznutzung und künftige Regulierungsmaßnahmen bildet. In diesem Zusammenhang hat die Wireless Planning & Coordination (WPC) Wing neue Zuweisungen für Frequenzbereiche im Bereich 5G/6G sowie für drahtlose Audioanwendungen, etwa Mikrofone und In-Ear-Monitore, angekündigt. Der Frequenzbereich 6425–7025 MHz wurde für den Einsatz im Rahmen von International Mobile Telecommunications (IMT), also insbesondere 5G und 6G, vorgesehen. In bestimmten Teilbändern und geografischen Gebieten dürfen IMT-Basisstationen jedoch keinen Satellitenfunk stören und genießen keinen Schutz vor deren Störungen. Der Bereich 5875–5925 MHz wurde für Vehicle-to-Everything (V2X) und intelligente Verkehrssysteme (ITS) unter dem Mobilfunkdienst bestimmt, wobei bestehende Dienste in diesem Frequenzbereich weiterhin betrieben werden dürfen. 5G/6G- & Audiogeräte erfordern in der Regel eine WPC-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Indien zugelassen zu werden.

Für drahtlose Mikrofone und andere sehr schwach strahlende Audioanwendungen kann eine Nutzung in den Bereichen 174–230 MHz und 470–612 MHz im Einzelfall genehmigt werden. Diese Geräte dürfen bestehende Dienste nicht stören und sind ihrerseits nicht vor Störungen geschützt. Die maximal zulässige Sendeleistung beträgt 100 mW (e.i.r.p.). Der NFAP ist ein rein strategisches Planungsinstrument zur Festlegung von Frequenznutzungen auf politischer Ebene. Die konkreten regulatorischen Vorgaben – etwa zu Lizenzierung, technischen Parametern und Konformitätsanforderungen – werden gesondert von der WPC bzw. dem Department of Telecommunications (DoT) per GSRs, offiziellen Mitteilungen oder spezifischen Bekanntmachungen veröffentlicht. Erst nach Veröffentlichung dieser Dokumente können produktbezogene Anforderungen rechtsverbindlich bestimmt werden.

Die WPC-Zertifizierung ist für drahtlose Produkte erforderlich, damit sie in Indien verwendet und verkauft werden können.
Die nationale Rundfunkbehörde WPC (Wireless Planning & Coordination) ist für diese Zertifizierung zuständig, um die Erteilung von Amateurfunklizenzen sowie die Zuweisung und Überwachung des Frequenzspektrums zu regeln.

Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.

Weitere Informationen über die WPC-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “WPC-Zertifizierung leichtgemacht“ finden.

Indien erleichtert WPC-Konformität für Funkgeräte mit neuer Freigabeliste für Kurzstreckenfunk

Das Wireless Planning and Coordination (WPC) Wing des indischen Telekommunikationsministeriums hat am 18. Januar 2024 eine überarbeitete Liste von drahtlosen Geräten veröffentlicht, die von der Lizenzpflicht befreit sind. Die aktualisierte Regelung erweitert die bisherigen Ausnahmen und umfasst nun zusätzliche Funkanwendungen mit geringer Leistung und kurzer Reichweite, darunter Wi-Fi, Bluetooth, RFID, UWB, V2X und Drohnenkommunikationssysteme, die innerhalb festgelegter Frequenzbereiche betrieben werden dürfen. Drahtlose Module und Geräte, die unter SRD- oder UWB-Bedingungen betrieben werden, erfordern in der Regel eine WPC-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Indien zugelassen zu werden.

Konkret dürfen Geräte künftig lizenzfrei betrieben werden, sofern sie bestimmte technische Vorgaben hinsichtlich Frequenzbereich, Sendeleistung und Bandbreite einhalten – beispielsweise RFID-Systeme im Bereich von 865–868 MHz oder Wi-Fi/Bluetooth-Geräte im Bereich von 2400–2483,5 MHz. Ziel der neuen Regelung ist es, internationale Standards zu berücksichtigen und den Marktzugang für moderne Funktechnologien zu erleichtern. Die Bekanntmachung enthält zudem technische Spezifikationen sowie Hinweise zur Anwendbarkeit auf verschiedene Gerätekategorien.

Die WPC-Zertifizierung ist für drahtlose Produkte erforderlich, damit sie in Indien verwendet und verkauft werden können.
Die nationale Rundfunkbehörde WPC (Wireless Planning & Coordination) ist für diese Zertifizierung zuständig, um die Erteilung von Amateurfunklizenzen sowie die Zuweisung und Überwachung des Frequenzspektrums zu regeln.

Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.

Weitere Informationen über die WPC-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “WPC-Zertifizierung leichtgemacht“ finden.

BIS-Pflicht für Maschinen in Indien überraschend ausgesetzt – Komponenten weiterhin betroffen

Die indische Regierung hat die bisher geltende Zulassungspflicht für Maschinen und Anlagen unter dem BIS Scheme X mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Grundlage ist ein aktueller Beschluss des Ministry of Heavy Industries vom 14. Januar 2026, mit dem die „Machinery and Electrical Equipment Safety (Omnibus Technical Regulation) Order, 2024“ offiziell widerrufen wurde. Die Entscheidung erfolgte gemäß § 16 des Bureau of Indian Standards Act, 2016, und wird mit dem öffentlichen Interesse begründet. Vor allem Maschinen und Anlagen wären von der angekündigten BIS Scheme X-Zertifizierungspflicht betroffen gewesen. Trotz der Aufhebung für komplette Maschinen und Anlagen gelten die Anforderungen der BIS-Schemata I und II weiterhin uneingeschränkt für betroffene Komponenten und Ersatzteile. Hersteller sollten daher alle Lieferungen nach Indien sorgfältig auf mögliche Zertifizierungspflichten einzelner Bauteile prüfen.

Diese unerwartete Änderung wirkt sich unmittelbar auf laufende Zertifizierungsprojekte aus und führt zu vorübergehender Rechtsunsicherheit. Bereits in den vergangenen Monaten hatte es mehrere kurzfristige Änderungen am Zeitplan und an den Anforderungen zur Maschinensicherheit gegeben. Ob und wann das Thema erneut aufgegriffen wird, ist derzeit unklar. Eine Neubewertung der regulatorischen Lage und Abstimmung über das weitere Vorgehen ist erforderlich.

Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per  Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.

Für direkte Fragen können Sie auch gerne unser Chat-Fenster in der unteren rechten Ecke benutzen. (Prüfen Sie Ihre Browser-Einstellungen, falls Sie das Chat-Fenster nicht sehen können).

Weitere Informationen über die BIS-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “BIS-Zertifizierung leichtgemacht“ finden.

BIS lockert Anforderungen an Prüflabore für inländische Hersteller

Das Bureau of Indian Standards (BIS) hat ein neues Rundschreiben veröffentlicht, das wesentliche Erleichterungen für inländische Hersteller im Rahmen des BIS-Produktzertifizierungssystems ankündigt. Demnach ist es nicht mehr erforderlich, dass Hersteller ein eigenes Prüflabor unterhalten. Stattdessen können sie künftig auf alternative Testmöglichkeiten zurückgreifen, darunter gemeinsame Prüfeinrichtungen, clusterbasierte Testzentren oder die Vergabe von Prüfaufträgen an externe Labore – entweder an BIS-anerkannte Einrichtungen oder an akkreditierte Labore gemäß ISO/IEC 17025. Zudem ist das bisher verpflichtende Prüf- und Inspektionsschema (Scheme of Inspection and Testing, SIT) nur noch als Empfehlung zu verstehen. Hersteller können stattdessen eigene Qualitätsmanagementpläne (Quality Assurance Plans, QAP) einführen, sofern diese den geltenden indischen Normen entsprechen. Viele Produkte benötigen üblicherweise eine BIS-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Indien zugelassen zu werden.

Von dieser Lockerung ausgenommen sind bestimmte Produktkategorien. Dazu gehören unter anderem Erzeugnisse, die unter die Aufsicht von DPIIT oder PESO fallen und einer Vorab- bzw. Losprüfung unterliegen, sowie Zementprodukte, die durch das DPIIT/Cement Desk reguliert werden. Ebenfalls ausgenommen sind Lebensmittel, Schutzhelme für Motorradfahrer sowie Produkte, bei denen die BIS-Zertifizierung auf werkseigenen Prüfungen basiert. Ziel der Maßnahme ist es, den regulatorischen Aufwand zu verringern und Herstellern – insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen sowie solchen mit gemeinsamer Infrastruktur – mehr Flexibilität zu bieten.

Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per  Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.

Für direkte Fragen können Sie auch gerne unser Chat-Fenster in der unteren rechten Ecke benutzen. (Prüfen Sie Ihre Browser-Einstellungen, falls Sie das Chat-Fenster nicht sehen können).

Weitere Informationen über die BIS-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “BIS-Zertifizierung leichtgemacht“ finden.

WPC erweitert Lizenzpflicht auf smarte Geräte und funkfähige Elektronik

Nach den jüngsten Aktualisierungen durch die Wireless Planning and Coordination (WPC) Wing Indiens wurden 42 neue Produkte in die Liste der Geräte aufgenommen, für die eine obligatorische WPC-Zulassung im Rahmen des Importlizenzverfahrens erforderlich ist. Diese Produkte gehören hauptsächlich zu den Kategorien Smart Devices, kabellose Ladegeräte, IoT-Gateways sowie andere Funkkommunikationsgeräte mit kurzer Reichweite, die in lizenzfreien Frequenzbändern betrieben werden. In der überarbeiteten Liste sind zudem funkfähige Varianten gängiger Elektronikprodukte wie smarte Lautsprecher, Barcode-Scanner und Kassenterminals enthalten. Mit diesen Änderungen wird der bestehende regulatorische Rahmen erweitert, um neue Technologien und Produktvarianten abzudecken. Smarte Geräte und funkfähige Elektronikprodukte erfordern in der Regel eine WPC-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Indien zugelassen zu werden.

Die überarbeitete Produktliste wurde am 20. Dezember 2023 veröffentlicht und trat sofort in Kraft. Sie enthält HS-Codes und detaillierte Produktbeschreibungen, sodass Hersteller, Importeure und Compliance-Fachkräfte überprüfen können, ob ihre Produkte nun unter die Lizenzpflicht fallen. Antragsteller werden dazu aufgefordert, ihre Lizenzanträge über das Saral-Sanchar-Portal einzureichen und die aktualisierten Richtlinien des Ministeriums für Telekommunikation zu konsultieren.

Wenn Sie Unterstützung bei Ihrer WPC-Zertifizierung benötigen oder Fragen haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Rufen Sie uns direkt an:
EU: +49-69-2713769261
USA: +1-773-654-2673
Oder per E-Mail.

Weitere Informationen zur WPC-Zertifizierung finden Sie in unserer kostenlosen Informationsbroschüre WPC Certification – The Booklet.

Indische Behörden schließen zum Jahreswechsel 2025/26

Zum Ende des Jahres 2025 und zu Beginn des Jahres 2026 sind indische Behörden und Zertifizierungsstellen geschlossen.

Am 1. Januar 2026 bleiben die Behörden aufgrund von Neujahr geschlossen. Die Büros nehmen ihre Arbeit am 2. Januar 2026 wieder auf. Diese Schließungsphase rund um den Jahreswechsel kann zu Verzögerungen in Zertifizierungsprozessen führen.

Obwohl Silvester in Korea im Vergleich zum Frühlingsfest eher ruhig begangen wird, ist es dennoch ein beachteter Zeitraum. Zudem bleiben viele staatliche Behörden am Republic Day geschlossen, der in Indien am 26. Januar 2026 gefeiert wird.

Die MPR International GmbH unterstützt Sie auch im neuen Jahr weiterhin bei Ihren Zertifizierungsprozessen. Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches neues Jahr 2026.

Chat profile
MPR Chat

Ask our Chat for your product's certification requirements and get detailed certification process steps. (Wir sprechen auch Deutsch!)

[/cfgeo]