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MEITY schreibt verpflichtende Messung der Nennkapazität für tragbare Lithium-Ionen-Batterien vor

Das indische Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie (MeitY) hat eine neue Anordnung für tragbare Lithium-Ionen-Zellen und -Batterien veröffentlicht, die unter die Norm IS 16046-2 fallen. Hersteller sind verpflichtet, die Nennkapazität ihrer Produkte zu deklarieren; zuletzt wurden jedoch mehrere Fälle fehlerhafter Angaben festgestellt. Zum Schutz der Verbraucherinteressen wird daher künftig eine verpflichtende Prüfung zur Messung der Nennkapazität versiegelter sekundärer Lithium-Zellen und -Batterien gemäß IS 16046 (Teil 2) eingeführt. Die Bestimmung der Nennkapazität hat entsprechend Klausel 7.3.1 der IS 16047 (Teil 3) zu erfolgen. Die Regelung tritt am 1. Mai 2027 in Kraft und gilt für Neuregistrierungen, Produkterweiterungen sowie Verlängerungen bestehender Registrierungen. Bereits erteilte Registrierungen behalten bis zu ihrem Ablauf ihre Gültigkeit; im Rahmen von Marktüberwachungsmaßnahmen ausgewählte Modelle müssen jedoch einer Überprüfung der deklarierten Nennkapazität unterzogen werden. Tragbare Lithium-Ionen-Zellen und -Batterien und damit verbundene Ausrüstung und Komponenten benötigen eine BIS-Zertifizierung oder spezielle Batterie-Registrierung, um in Indien für den Import und Verkauf zugelassen zu werden.

Mit der neuen Vorgabe gehen auch Anpassungen im Prüfverfahren einher. Die Anzahl der zu testenden Muster wird erhöht, zudem ist mit verlängerten Prüfzeiten zu rechnen. Weitere Einzelheiten werden erwartet, da das Bureau of Indian Standards (BIS) noch konkrete Umsetzungsleitlinien sowie ein aktualisiertes Prüfberichtsformat (Test Report Format, TRF) veröffentlichen wird. Hersteller tragbarer Lithium-Ionen-Zellen und -Batterien sollten ihre Konformitätsprozesse rechtzeitig anpassen, um die Einhaltung der neuen Anforderungen sicherzustellen.

Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, zögern Sie nicht, uns per  Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261 zu kontaktieren. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.

Für direkte Fragen können Sie auch gerne unser Chat-Fenster in der unteren rechten Ecke benutzen. (Prüfen Sie Ihre Browser-Einstellungen, falls Sie das Chat-Fenster nicht sehen können).

Weitere Informationen über die BIS-Zertifizierung können Sie zudem in unserer kostenlosen Broschüre “BIS-Zertifizierung leichtgemacht“ finden.

Indien erweitert die TEC-Grundanforderungen für IP-Sicherheitsausrüstung

Am 1. Februar 2026 hat das Telecom Engineering Centre (TEC) eine überarbeitete Fassung der Essential Requirements (ER) für IP Security Equipment veröffentlicht. Mit der Aktualisierung wird der Geltungsbereich der Vorschriften um vier zusätzliche Varianten erweitert: Data Loss Prevention Equipment, Network Data Encryption Equipment, Secure Telemetry Equipment sowie Secure Web Gateway Equipment. Durch diese Ergänzungen wird der regulatorische Rahmen für IP-basierte Sicherheitslösungen in Indien weiter ausgebaut. IP-Sicherheitsausrüstung erfordert eine TEC-Zertifizierung, um für den Import und Vertrieb in Indien zugelassen zu werden.

Das TEC hat angekündigt, den verbindlichen Stichtag für die Einhaltung der neuen Varianten zu einem späteren Zeitpunkt bekanntzugeben. Unternehmen sollten daher kommende Veröffentlichungen aufmerksam verfolgen, um die Konformität mit den aktualisierten Essential Requirements fristgerecht sicherzustellen, sobald der verpflichtende Umsetzungstermin offiziell mitgeteilt wird.

Die TEC-Zertifizierung ist seit April 2019 verpflichtend. Jedes Jahr weitet das TEC den Zertifizierungskatalog aus und fügt weitere Güter hinzu. Hier finden Sie eine Liste mit den TEC Standards.

Wenn Sie wissen möchten, welcher Genehmigungspflicht in Indien Ihre Produkte unterliegen, kontaktieren Sie uns direkt per  Email oder Telefon unter +49-69-271 37 69 261. Wir stellen sicher, dass all Ihre Zertifizierungsbedürfnisse gedeckt werden.

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BIS Standards – Implementierungen im nächsten Monat – Februar 2026

Im Februar 2026 treten mehrere neue Quality Control Orders (QCOs) des Bureau of Indian Standards (BIS) in Kraft, die sich auf verschiedene Möbelprodukte beziehen. Die Maßnahmen betreffen unter anderem Arbeitsstühle, Mehrzweckstühle und -hocker, Tische, Schreibtische, Aufbewahrungseinheiten sowie unterschiedliche Bettarten, einschließlich Etagenbetten. Für diese Produktgruppen wurden jeweils spezifische indische Normen festgelegt, deren Einhaltung ab dem genannten Stichtag verpflichtend ist, um den Marktzugang in Indien sicherzustellen. Möbelprodukte erfordern in der Regel eine BIS-Zertifizierung, um für die Einfuhr und den Verkauf in Indien zugelassen zu werden.

Die QCOs des BIS stellen verbindliche Vorgaben dar, mit denen die Übereinstimmung ausgewählter Produkte mit nationalen Qualitäts- und Sicherheitsstandards gewährleistet werden soll. Obwohl BIS-Normen grundsätzlich freiwillig sind, werden sie durch QCOs für die betroffenen Waren verpflichtend. Ziel ist es, Verbraucher zu schützen, die Produktqualität zu erhöhen und negative Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt zu vermeiden. Die neuen Regelungen fallen in den Zuständigkeitsbereich des Department for Promotion of Industry and Internal Trade und sehen bei Nichteinhaltung empfindliche Sanktionen vor, die von Geldstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen reichen können.

Hier finden Sie eine Übersicht über die neuen Quality Control Orders, die nächsten Monat in Kraft treten werden:

Ministry/ Department// Ministerium/ AbteilungProduct/ ProduktIndian StandardEnforcement date/ Datum des Inkrafttretens
Department for Promotion of Industry and Internal TradeWork chairIS 17631:202214 February 2026
Department for Promotion of Industry and Internal TradeGeneral purpose chairs and stoolsIS 17632:202214 February 2026
Department for Promotion of Industry and Internal TradeTables and desksIS 17633:202214 February 2026
Department for Promotion of Industry and Internal TradeStorage unitsIS 17634:202214 February 2026
Department for Promotion of Industry and Internal TradeBedsIS 17635:202214 February 2026
Department for Promotion of Industry and Internal TradeBunk BedsIS 17636:202214 February 2026

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Indien verlängert Übergangsfrist für BIS-Norm IS 302 (Part 1): 2024 bei Haushaltsgeräten

Die indische Normungsbehörde Bureau of Indian Standards (BIS) hat den Zeitpunkt für die verpflichtende Umsetzung der Norm IS 302 (Part 1): 2024 / IEC 60335-1:2020 verschoben. Die Norm betrifft die Sicherheit von elektrischen Haushaltsgeräten und ähnlichen Produkten, insbesondere von Adaptern, die unter die Compulsory Registration Order (CRO) fallen. Im Rahmen der Übergangsregelung ist es Herstellern weiterhin erlaubt, sowohl die bisherige Norm IS 302-1:2008 als auch die neue Fassung IS 302 (Part 1): 2024 parallel anzuwenden. Diese sogenannte „concurrent running“-Phase wurde bis zum 23. Februar 2027 verlängert. Elektronische Haushaltsgeräte und weitere Produkte erfordern in der Regel eine BIS ISI-Zertifizierung, um in Indien für den Import und Verkauf zugelassen zu werden.

Mit der Fristverlängerung verfolgt BIS das Ziel, der Industrie ausreichend Zeit für die Anpassung an die neuen technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen zu geben. Hersteller und Prüflabore können ihre Prozesse, Prüfkapazitäten und Infrastruktur schrittweise an die aktualisierte Norm anpassen, ohne kurzfristige Unterbrechungen im Marktzugang befürchten zu müssen. Alle übrigen Regelungen aus dem BIS-Rundschreiben vom 27. November 2024 bleiben unverändert bestehen.

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